katjaskleinelitsession

maßlos Gereimtes und Ungereimtes

06.12.2022

 








29.05.2021


Pandemie dauert an.

Ein gutes Jahr krebsen wir jetzt schon damit herum. Mittlerweile sind die Impfungen in vollem Gange. Hermi und ich haben am 19. 6. die zweite. Dann ist hoffentlich mindestens für ein halbes jahr Ruhe. Es heißt, das Virus wird zum Winter hin dann endemisch werden. Das Leben hat sich sehr verändert. Die Sorlosigkeit Viren gegenüber, wie sie die allermeisten vor zwei Jahren noch hatten, werden wir wahrscheinlich nicht wiedererlangen. Es müsste inzwischen jedem klar sein, dass unser Umgang mit der Erde Konsequenzen hat, die wir jetzt auch mal richtig spüren. Meine Familie ist, bis auf Pitty in Texas von einer Infektion verschont geblieben. Dafür bin ich sehr dankbar. Was meine Neigung zum Schreiben angeht, hat sich in den letzten Monaten sehr viel getan. Ich habe irgendwie, ich weiß gar nicht mehr ob es auf Instagram war, was sehr wahrscheinlich ist, die überaus sympathische Annika Bühnemann entdeckt, die Gründerin des Blogs:" vom Schreiben leben" (unbezahlte Werbung) ist. Da habe ich schon viele total interessante Videos und Newsletter das Schreibhandwerk betreffend geschaut und gelesen. Irgendwie habe ich dann eine Einladung zum kostenlosen "Bookerfly- Kongress" bekommen (nochmal unbezahlte Werbung). Ich habe teilgenommen und eine solche Fülle an Kursen, Tipps, anderen Autoren, Schreibgruppen, Lesegruppen...., ach ich kann es unmöglich alles aufzählen, kennen gelernt. Seitdem bin ich total aktiv und hangle mich schon wieder am Rande zur Dekompensation entlang. Deshalb ist mein Motto des Tages, während jetzt in diesem Moment eine Kurzgeschichtenchallenge stattfindet, an der ich eigentlich teilnehmen wollte:  Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen, schon gar nicht gleichzeitig. Die Devise heißt: persönliche Belastbarkeitsgrenzen wahrnehmen und sich erreichbare Ziele stecken. Ich habe mir zum Geburtstag von allen zusammen das Schreibprogramm "Papyrus Autor" gewünscht und auch bekommen. Da werde ich jetzt erstmal mein vor Jahren angefangenes Buch zuende bringen. Ebenso habe ich noch durch die Bookerflies ein Tool für mich entdeckt, mit dem ich meine ganze Arbeit strukturieren kann. Trello ( unbezahlte Werbung). Das ist RICHTIG super. da kann ich mich gut sortieren, was ich auch bitter nötig habe.





24.September 2020

Wir haben Herbst! Leider bin ich wieder völlig von mir abgekommen. Dafür hab ich ja eine hinlänglich bekannte Bereitschaft. Wir befinden uns ja seit einem halben Jahr mitten in einer Pandemie, die das ganze Leben durcheinander gewirbelt hat.



14.Januar 2020

Erster Eintrag im neuen Jahr. Bin von einer üblen Bronchitis gebeutelt. Die letzte Woche habe ich im Fieberwahn fast komplett verschlafen. Meinen Geburtstag auch. Ich habe den Verdacht, dass ich mit dem Wünschen zu sorglos umgegangen bin. Ich hatte mir vier Wochen Ashram gewünscht, nachdem die Feiertage, so schön sie waren, - und das waren sie zweifelsohne, mich doch mal wieder über die Grenze meiner Kapazitätan gebracht haben.

Ich muss einfach endlich die Grenzen meiner Gesellschaftsfähigkeit akzeptieren. Ich habe manchmal ein tiefes Bedürfnis nach Ruhe und Alleinsein. So übers Jahr stellt das auch selten ein Problem dar, weil sich die Familienfeste einigermaßen verteilen, aber ausgerechnet im Dezember nimmt es dann richtig Fahrt auf, um dann ab dem 23.12. zu eskalieren, wenn Luisa ihre alljähliche Geburtstagsfeier veranstaltet. An sich liebe ich diese Feier, weil ich dann auch immer Freunde von ihr wiedersehe, die sonst nie hier sind, aber ich starte deswegen auch jedes Jahr mit einem Schlafdefizit in die Weihnachtstage.

Habe ich schonmal erwähnt, dass Schlafentzug bei mir irgendwann in den " Wir werden alle sterben Modus" mündet?

Jetzt groove ich mich langsam wieder in den Alltag ein. Immernoch brisantes Thema: Ernährung. Ich bin ganz wirr im Kopf von dem was man alles soll oder auch nicht soll.

Früher, so vor 20-30 Jahren hieß es immer, dass man lieber 6 kleine Mahlzeiten statt 3 Hauptmahlzeiten einnehmen soll, und haben wir ja nun auch nicht mehr auf den Bäumen gesessen.

Jetzt soll man am liebsten nur in einem Zeitfenster von 8 Stunden am Tag essen, verteilt auf drei, besser zwei und für die ganz geläuterten eine Mahlzeit. Allerdings soll man auch 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen (was zur Hölle ist eine Portion?),

wobei Gemüse das bessere Obst ist, weil Obst viel böse Fructose hat, die unsere Insulinproduktion akkordartig überschießen lässt. Das könnte mir längst zum Verhängnis geworden sein, denn ich bin ja schon von Kindheit an bekennende Zitrusfruchtbingerin. Fleisch besser nicht, und wenn, dann auf keinen Fall rotes. Huhn kann man aber aus ethischen Gründen wirklich nur aus artgerechter Haltung essen.

Gerne 1 bis 2 mal pro Woche Fisch, aber nicht aus dem Supermarkt, sondern frisch.

Kohlenhydrate sind zu meiden, also kein Brot, keine Nudeln, keine Kartoffeln, kein Reis. Auf gar keinen Fall Fertigmüsli, weil voll von Zucker. KEINE Schokolade! Höchstens mal ein Stück mit mindestens 70% Kakaoanteil.

Wie habe ich bloß die letzten 56 Jahre überlebt?

Naja ich muss zugeben, dass es mir in den vergangenen sechs Jahren zusehends schlechter ging. Je besser ich es schaffe, mich nach gesundheitlichen Aspekten zu ernähren, desto besser geht es mir sowohl physisch als auch psychisch.

Die Theorie, dass das böse Bauchfett schmilzt, wenn man intermittierend fastet und sich dazu noch kohlenhydratarm ernährt, scheint zu stimmen. Jedenfalls ist bei mir Einiges an Schwabbel aus der Körpermitte verschwunden, obwohl ich nur zwei Kg Gewicht verloren habe. Aber zwischendurch will mich doch immer weder die Verzweiflung packen, wenn ich innerlich die ganzen Ernährungs-no-gos an mir vorüberziehen lasse.

Was soll`s! Gibt Fisch heute!






26.November 2019

Es ist noch sehr früh. Draußen ist es noch ganz dunkel. Meine zweite Tasse Kaffee wird langsam kalt. Mein Tag fängt immer mit einer Tasse Kaffee im Bett an. Die bringt mein Hermann mir zusammen mit der Zeitung. Das finde ich so schön, dass ich dafür gern um 5.45 Uhr schon wach bin. Ich versuche dann, das Sudoku zu lösen als Morgengymnastik für`s Gehirn. In wenigen Tagen werden wir ein Rudergerät haben, um damit endlich ein neues Leben anzufangen. Wir haben es beide nötig. Ich werde berichten. Bei meinem Aufenthalt in der Rheumaklinik hat es sich bestätigt. Ich MUSS abnehmen. In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist am liebsten.

Ich hatte gestern eine ganz schöne Idee für meine Facebook-Seite. Ich werde einen Adventskalender dichten.

Schreibt doch mal, was ihr davon haltet.

Jeden Tag vier Zeilen. Das ist ein realistisches Ziel und lässt genügend Raum, um an meinem Roman zu arbeiten. Mein inneres Chaos macht es mir da oft schwer. Tausend Ideen purzeln durcheinander und summen in meinem Kopf herum. Noch habe ich keine Idee, wie man das angemessen sortieren könnte, aber ich werde mich hartnäckig da durch wühlen. Hartnäckigkeit ist zum Glück eine Ressource von mir.

Tatsächlich ist dieses "Kopfdurcheinander" immernoch eine Folge des Burnouts.

Was für ein Glück, dass es bei dem , was ich jetzt tue, nicht um Leben und Tod geht. Ich vermisse manchmal meine Arbeit im Krankenhaus, weiß jedoch, dass es im Moment ausgeschlossen wäre, da wieder anzuknüpfen. Ich habe meinen Beruf wirklich geliebt und ihn auch, denke ich , gut gemacht.

Aber ich liebe auch das, was ich jetzt mache. Mein Helfersyndrom kann ich privat auch mehr als genug bedienen. Luisa hat mir mal vorgeschlagen, eine Chronik meines Burnouts zu schreiben. Vielleicht ist das keine schlechte Idee. Die Gründe, die dazu geführt haben sind dabei gar nicht so wichtig, denn die sind bei jedem anders, aber vielleicht ist es für den Einen oder Anderen hilfreich, sich den Weg anzusehen, der mich da raus geführt hat. Es ist vielleicht gut zu lesen, dass es auch ein happy end geben kann, wenn man nicht an seinen ursprünglichen Platz zurückkehren kann.

Und ebenso ist es zum Erkenntnisgewinn gut zu sehen, dass man auch als unerschütterlicher Optimist eine Depression bekommen kann. Das ist mir immer wieder begegnet, dass Menschen, die mich kennen, auch gut kennen, sich beim besten Willen nicht vorstellen konnten, dass die lustige Kaddi eine Depression hat.

Jetzt habe ich schon ganz schön viel geschrieben für einen Tag, und mein fieses grünes Männchen sitzt feixend auf meiner Schulter und zischt:" wen interessiert das schon, du egozentrische Kuh", aber ich halte jetzt mal dagegen:" Wer sich bis hierher durchgeklickt hat, der möchte auch etwas wissen. Dass man in einem Blog keine hohe Literatur findet, ist jedem klar."

Jetzt wird es langsam hell, der Kaffee ist nun ganz kalt und Nelson und ich müssen etwas für unsere Kondition tun.



08.November 2019

jetzt ist Schluss mit dem Schlendrian. Die Queen of Procrastination meldet sich zurück.

Es gibt ab sofort keine Ausreden mehr. Etwas Anderes gibt es immer zu regeln. Ziel war aber, dass das hier jetzt mein Job ist. Also Klingel abstellen, alle Telefone auf stumm und unter die Bettdecke und vielleicht noch schnell den chaotischen Schreibtisch aufräumen.

Ich fange heute mit einer Ansage an die Schreibblockade an. Sicher ist sicher! Sie soll gleich wissen, dass es mir ernst ist und ich nicht so schnell einzuschüchtern bin. 





01.November 2019


ab heute wird hier weitergebloggt. Ich habe mich zu wenig mit dem Schreiben befasst in letzter Zeit. Das ist nicht weiter schlimm, denn niemand hetzt mich. Ich habe mich dafür in den letzten Wochen sehr mit dem Heiraten beschäftigt, was mich, wie man sich vorstellen kann auch sehr erfüllt hat. Nun sind mein Hermchen und ich ein richtiges Ehepaar. Das fühlt sich toll und richtig an.

Wir hatten ein rauschendes Fest. Mein riesengroßer Wunsch, dass alle Kinder dabei sind ist in Erfüllung gegangen. Jetzt sind wir eine offizielle Patchworkfamilie, in der es viel zu lernen gibt. Zum Beispiel, wie Gemeinschaft funktionieren kann, auch wenn die Ansichten und Überzeugungen unterschiedlich sind.




Ich zehre immer noch jeden Tag von den Eindrücken unserer Hochzeit. Immer wieder sehe ich mir die Bilder und Videos an. Mein Herz ist so dankbar für die Fülle an Liebe in meinem Leben. Und mein wunderbarer Hermann ist der Beste. 

Ich bin so gerne seine Frau. 

Wenn ich eine Blüte wäre, würde ich auch unbedingt auf seiner Nase sitzen wollen. 




Was das Schreiben angeht hab ich länger darüber gebrütet, wie ich es mache, meine Leser weiter mitzunehmen, ohne dabei zu langweilen und bin jetzt zu dem Schluss gekommen, dass ich auf meiner Facebookseite (@kaddislittlelit) regelmäßig kurze Beiträge poste , in denen ich darüber informiere, wenn es hier auf der Website etwas Neues zu lesen gibt. 

Ich muss noch sehr viel lernen, - eigentlich alles, habe aber gute Quellen dafür aufgetan.

In meinem Kopf sind jede Menge Ideen. Es ist für mich sehr schwer, dabei zu priorisieren. Meine Neigung, lauter Dinge parallel anzufangen, muss ich zügeln, denn sonst wird es lauter unvollendete Projekte geben. Grooooooße Schwäche von mir.

Jetzt erstmal Tagesgeschäft. Vielleicht später noch mehr. Oder nach dem Wochenende.

Wir werden Morgen eine Sause in Hamburg machen. Hochzeitsgeschenk von meiner liebsten Gini und dem Rossmann-Clan.






26.August 2019 

Es ist nicht zu glauben, ich kann es auch nicht erklären. Habe eben wieder 30 Minuten versucht, in meinem Kontaktformular eine Verlinkung mit meiner Facebookseite herzustellen. Es klappte in gefühlten 50 Anläufen verteilt über die letzten Wochen deshalb nicht, weil ich nicht herausgefunden habe, wie die URL dieser ist. Soll ganz einfach sein, sagen alle, aber nicht für mich!!! Nun wollte ich gerade meiner Cousine in Texas Geburtstagswünsche über facebook schicken....., da schreibt ES ungefragt neben das Geburtstagstortenemoji eine kryptische Buchstaben-, Zeichen-und Zahlenfolge, in der mein Name vorkommt. Sah ganz schön urlig aus. Und jaaaaaaa, sie ist es! Wie auch immer sie dahin gekommen ist, DANKE!  Endlich!!

Ich werde jetzt auch den Blog so schreiben, dass die neuesten Einträge immer oben sind. Sonst muss man sich irgendwann eine Hornhaut am Zeigefinger scrollen, wenn man nicht nur Schnee von gestern serviert bekommen will. 

Also, ich bin immer noch lernfähig. Auch, wenn manchmal Knoten in den Synapsen sind.


 


16.August 2019

Ich lerne täglich dazu. Z.B. dass ich die neuesten Einträge nach oben setzen muss. Ich bin mir immernoch nicht sicher, ob ich diesen Blog weiter führen will, da ich auf der Facebookseite @kaddislittlelit auch regelmäßig kleine Beiträge einstelle. Andererseits hat nicht jeder Facebook und das bestimmt auch aus gutem Grund. Ich bin auch sehr gespalten, was facebook angeht. Segen und Fluch würde ich sagen. Aber mit facebook erreiche ich doch viel mehr Menschen und bekomme eher mal eine Rückmeldung. Jetzt will ich mal versuchen, hier meine facebookseite mit der website zu verknüpfen. Umgekehrt ging das problemlos. Mal sehen auf was für Herausforderungen ich hier stoße ;-).


90 Minuten später: ich bin jämmerlich gescheitert. Jetzt hab ich schlechte Laune . Also werde ich erstmal an die frische Luft gehen. Immer eine gute Option.

12.Juli2019

ein Tag nachdem ich mit einer Webseite online gegangen bin. Ich habe mir noch einen Tag weitgehend Hausarrest auferlegt. Nach Kieferoperation vorgestern sehe ich noch reichlich deformiert aus.

Jetzt gilt es die Balance zu finden zwischen pragmatischen Alltagstätigkeiten und der Schreibarbeit. In beidem kann ich mich herrlich verlieren. Egal, woran ich dann einen ganzen Tag hängenbleibe, fühle ich mich dann nicht wie ein nützliches Säugetier.

Beides muss seine Zeit bekommen. Da bin ich noch ganz am Anfang.

Jetzt gehört der ganze Tag noch mir, weil es früh ist. Die to do Liste steht und mein Hund

Nelson sieht eigentlich ziemlich flexibel aus.


Nelson ist nicht das einzige Tier bei uns, aber das einzige Indoor-Haustier, wenn man von den Spinnen* absieht. Die bringe ich zwar jedes Mal, wenn ich eine erwische nach draußen, aber sie wollen sich einfach nicht damit abfinden, im Garten zu wohnen.

Outdoor haben wir jede Menge Vögel, die wir das ganze Jahr füttern, so dass sie mehrfach brüten können. Eine Kröte namens Freddy, die schon mindestens zwei Jahre bei uns im Garten wohnt. Wahrscheinlich länger. Ich mag Freddy, obwohl er uns auf die Terasse kackt. Aber er mag es gestreichelt zu werden, und das rührt mich irgendwie.

Dann sind durch foodsharing mit den Vögeln noch diverse Mäuse verschiedener Unterarten hinzugekommen. Deshalb halten wir die Türen jetzt doch lieber zu. Nelson mag zwar keine geschlossenen Türen, aber er hat seine eigene Schwingtür, durch die er beliebig rein und raus kann.

* s. "Heimtückische Übernahme" auf der Seite "Feine Reime"
i

immernoch der 12.Juli... kurz vor der Implosion...

Ich glaube, für heute ist es genug. Es hat mich schon so viel Nerven gekostet, mich mit

meinem Email- Postfach auseinander zu setzen. Zum Glück ist Aufgeben keine Option in solchen Fällen. Ich hoffe, ihr Lieben, dass ich jetzt über das Kontaktformular anschreibbar bin.

Ich freue mich über jede Nachricht. Ich weiß nicht, ob ich am Wochenende noch dazu komme zu schreiben, denn Morgen haben wir ein großes Familienfest. Mein jüngstes Stiefenkelchen wird getauft. Direkt am See, - das wird schön!  Im Zweifelsfall ein schönes Wochenende euch allen.


15.07.2019

Bin ganz begeistert, wieviele von euch meine Seite schon angesehen haben. ich will alles geben, damit es nicht langweilig wird. Ich kämpfe noch fürchterlich mit dem " Web-know how". Das macht mich wirklich wuselig im Kopf, aber da muss ich durch.

Heute habe ich meinem Kieferchirurgen mein klapperndes Gebiss gebracht, sowohl mein eigenes, dass wie er mir versichert den Umständen entsprechend okay ist, als auch ein aufziehbares klapperndes mit Glupschaugen. Er hat sich gefreut, was ich auch gehofft hatte. Ich finde es auch umwerfend witzig.

Ich mache mir Gedanken darüber, ob ich nur meine lustigen Gedichte und Geschichten hier veröffentlichen soll. Ich bin zwar mit Humor gesegnet, aber habe natürlich auch andere Seiten und dunkle Tage. Vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidung helfen.

Ich verrate mal, dass ich in einem hundsmiserablen Zustand war, als ich das Gedicht "Midlifecrisis" geschrieben habe. Ich habe dies Gedicht quasi auch nicht selbst erdacht, sondern es ist mir nach einem  Hilferuf an meinen Gott, oder wie immer ich es nennen soll, in den Kopf geschossen.

Soviel Humor hat mein Gott. Erst danach fing es so richtig mit dem Schreiben an.

Was ich übrigens noch nicht kapiert habe ist, wie man auf eure Kommentare auf dem Kontaktformular antworten kann. Aber ich bin wild entschlossen, das auch noch rauszukriegen.


16.Juli 2019

...mit der zweiten Tasse Kaffee.

Ich habe von Emailprogrammen geträumt und Fliegenfangbändern, an denen ich festklebe.

Da kann man mal sehen, wie hart der Kampf mit dem PC ist. Inzwischen (denn ich habe immernoch nicht raus, wie ich mit euch direkt in einen Austausch treten kann :-( )

Bitte ich euch, eure Emailadresse mit in den Kommentar zu schreiben, wenn ihr euch eine Antwort von mir wünscht. An dieser Stelle, liebe Helma.....Danke für deinen lieben Kommentar; ich hätte dir so gern zurückgeschrieben. Ich hoffe, du liest das.

Mein Gesicht nimmt langsam wieder seine ursprüngliche Form an. Morgen werden die Fäden gezogen. Ich freue mich darauf, wieder Müsli und Nüsse essen zu können.

Ich habe im "Ernährungskompass" gelesen, dass man von Nüssen und Naturjoghurt ruhig mehr essen kann und trotzdem abnimmt. Das gefällt mir. Ein kleiner Trost dafür, dass ich mir Zucker wohl weitgehend abschminken muss.

Ach je, das Dilemma mit der Selbstdisziplin! Mit der genetischen Übertragung dieser hat es leider nicht so geklappt. Es wäre nämlich auf väterlicher Seite durchaus Potenzial da gewesen.




                                          Das Leben ist so bunt und schön.

Auch auf dem kleinsten Flecken,

Gibt es minütlich was zu seh`n,

Skurriles zu entdecken!

Man muss auch nicht nach Übersee

Oder den Mond bereisen.

Das Wunder wird dem Suchenden

sich jetzt und hier beweisen.

...das kam mir grad mal so in den Sinn, als mein Hund und ich ganz toll am Bach

gespielt haben.


18.07. 2019

meine to do- Liste für heute war glücklicherweise kurz. Ich habe nämlich versäumt, sie schriftlich festzuhalten. Das ist normalerweise fatal bei mir, denn ich habe meistens ein ziemliches Durcheinander im Kopf. Mir ist schleierhaft, wie ich es so viele Jahre geschafft habe, im Beruf doch sehr strukturiert zu arbeiten.

Inzwischen habe ich auf Anregung meiner Tochter auch eine eigene Facebookseite.

Die sieht wahrscheinlich noch ziemlich unmöglich aus, weil ich so am struggeln mit der Technik bin. Mein PC ist auch nicht mehr der Jüngste und dreht mir mit zunehmendem Alter immer öfter mal eine lange Nase. Er weiß ganz genau, wie man mich wütend macht. Z.B. will er mir in diesem Augenblick vorschreiben, dass ich mit einer völlig überdrehten Schnörkelschrift bloggen soll. Wie sieht das denn aus?

Ich lasse mich NICHT aus der Ruhe bringen! Ich möchte jetzt gerade zumindest im Schriftbild eine gewisse Sachlichkeit an den Tag legen.

"Macondo Swash Caps"-  tse tse tse, was soll das denn sein? Sowas kann man ja gut für ein paas Verschen gebrauchen,  aber hier doch nicht!!!

So, weiter in "Verdana" Style normal, -16-!!

Ich überlege, ob ich eine neue Kategorie anlege. Ich glaube ich mach`s. Ich war mir ja nicht sicher, was ich mit meinen schwermütigeren Gedichten machen soll. Ich -NEIN!!!!

We- verdammt!!!! Wenn ich eine extra Kategorie dafür eröffne, kann  der Leser selbst entscheiden, ob er dafür in der Stimmung ist. Das ist doch eine Idee oder?

Ich habe jetzt keine Lust mehr zu streiten. Außerdem scheint die Sonne, und ich möchte mir meine Blumen angucken. Ich gönne mir ein Mittagspäuschen und werde danach etwas an Nachschub arbeiten.